Diplomlehrgang Arbeitsrecht für die  betriebliche Praxis - Gesamtausbildung Diplomlehrgang Arbeitsrecht für die  betriebliche Praxis - Gesamtausbildung
Diplomlehrgang Arbeitsrecht für die betriebliche Praxis - Gesamtausbildung

Sie wollen die arbeitsrechtlichen Möglichkeiten optimal ausnützen und auch über häufige Fallen und Fehler Bescheid wissen? Dann ist dieser Kurs perfekt für Sie!

1 Kurstermin
12.11.2018 - 14.03.2019 Abendkurs
WIFI - Klagenfurt Hauptgebäude
Verfügbar
Teilzahlung: 4 x 522,00 EUR
Einmalzahlung: 1.990,00 EUR

Mo, Do 18.00 - 21.30 Uhr, 1 x Sa 8.00 - 16.00 Uhr, lt. Stundenplan
Kursdauer: 96 (Lehreinheiten)
Stundenplan

Europaplatz 1 (Kempfstraße)
9021 Klagenfurt

Kursnummer: 39731018
13.11.2017 - 08.03.2018 Abendkurs
WIFI - Klagenfurt Hauptgebäude
Teilzahlung: 4 x 444,00 EUR
Einmalzahlung: 1.690,00 EUR

Mo, Do 18.00 - 21.30 Uhr, 1 x Sa 8.00 - 16.00 Uhr, lt. Stundenplan
Kursdauer: 96 (Lehreinheiten)
Stundenplan

Europaplatz 1 (Kempfstraße)
9021 Klagenfurt

Kursnummer: 39731017

Diplomlehrgang Arbeitsrecht für die betriebliche Praxis - Gesamtausbildung


Begründung von Dienstverhältnissen (Beschäftigungsformen)
  • Personalauswahl in arbeitsrechtlicher Hinsicht
  • Werkvertrag, freier Dienstvertrag: Unterschiede und Möglichkeiten
  • Arbeiter, Angestellte, Ferialpraktikanten
  • Geringfügige Beschäftigung
  • Dienstnehmerkategorien
  • Rücktritt vom Vertrag

Beendigung von Dienstverhältnissen
  • Welche Beendigungsarten gibt es?
  • Wann wie richtig beenden?
  • Fehlerquellen und Risken
  • Ist eine Betriebsratsmitwirkung erforderlich?
  • Kündigungsfrühwarnsystem bei Massenkündigungen
  • Fallen bei Kündigungen und Entlassungen
  • Ansprüche bei Beendigung des Dienstverhältnisses

Abfertigung Alt / Abfertigung Neu, Dienstnehmerhaftpflicht
  • Arbeitsrechtliche Grundlagen der Abfertigung alt und der Abfertigung neu (Voraussetzungen, Höhe und Fälligkeit)
  • Ansprüche bei Unterbrechungen und Wiedereintritt
  • Gilt Abfertigung Alt oder Neu?
  • Wie erfolgt der Beitritt zur Betrieblichen Vorsorgekasse?
  • Übertritt ins neue System: Welche Möglichkeiten gibt es?
  • Dienstnehmerhaftung nach dem Dienstnehmerhaftpflichtgesetz
  • Schadensbegleichung: Abzug vom Lohn möglich? Unter welchen Bedingungen?
  • Haftung des Dienstgebers für Schäden am dienstlich eingesetzten Privat-PKW

Die schwarzen Seiten der Arbeitswelt
  • Rauchen
  • Alkohol
  • Andere Pflichtverletzungen

Arbeitsverfassungsrecht Teil 1
  • Kollektives Arbeitsrecht
  • Betriebsvereinbarungen: welche gibt es? Wie setzt man sie durch? Wann enden sie?
  • Betriebsratswesen: Betriebsratswahl, Informationspflichten, Einsichtsrechte
Arbeitsverfassungsrecht Teil 2
  • Betriebsratswesen: Mitwirkung bei Begründung und Beendigung von Dienstverhältnissen
  • Innerbetriebliche Versetzungen: Was ist mögich, was nicht? Betriebs(teil)übergänge: Auf was ist zu achten? Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und in sonstigen Dienstverhinderungsgründen
  • Wann gebührt Entgeltfortzahlung, wann nicht?
  • Pflichten des Dienstnehmers im Krankheitsfall
  • Wie erfolgt das Zusammenspiel zwischen Arzt und GKK?
  • Kontrollmöglichkeiten?
  • Berechnung der EFZ dem Grunde und der Höhe nach
  • Richtiges Verhalten bei fragwürdigen Krankenständen
  • Rückerstattungs- und Regressmöglichkeiten
  • Bezahlte Freistellung bei sonstigen Dienstverhinderungsgründen


1. Falllösungsabend zu den bisher vorgetragenen Themenbereichen
 
  • Urlaub, Pflegefreistellung und Familienhospiz
  • Urlaubsausmaß und Vorzeitenanrechnung
  • Umstellung Urlaubsjahr
  • Kalenderjahr: worauf ist im Einzelvertrag zu achten? Ist sie überhaupt sinnvoll?
  • Verbrauch des Urlaubes: Urlaubsvereinbarung - Urlaubsvorgriff - Urlaubsrücktritt - Krankheit, sonstige Dienstverhinderungsgründe und Urlaubsabbruch? - Urlaub und Beendigung von Dienstverhältnissen: was geschieht mit dem nichtverbrauchten oder zuviel verbrauchten Urlaub? Rückverrechnung? - Urlaubsverbrauch während der Kündigungsfrist?
  • Verjährung von Urlaubsansprüchen
  • Prakt. Beispiele
  • Pflegefreistellung: wer kann sie für wen in Anspruch nehmen, welche Voraussetzungen gelten?
  • Gesetzliche Regelungen bei der Familienhospiz

Arbeitszeit Teil 1
  • Vereinbarung der Arbeitszeit: Normalarbeitszeit und deren (andere) Verteilung
  • Neuerungen im Arbeitszeitrecht ab 1.1.2008
  • Überstunden: Zeitausgleich oder wie richtig ausbezahlen?
  • Überstundenpauschalien und All-In-Gehälter
  • Andere Verteilung der Normalarbeitszeit: Flexibilisierungsmöglichkeiten
  • Höchstgrenzen der täglichen und wöchentlichen
     
Arbeitszeit Arbeitszeit Teil 2
  • Gleitzeit, Altersteilzeit, Teilzeitbeschäftigung, Kurzarbeit
  • Arbeitszeit - Reisezeit? Welche Bezahlung steht zu?
  • Ruhepausen-tägliche und wöchentliche Ruhezeit - Sonn,- Feiertagsruhe, Wochenendruhe und Ersatzruhe
  • Arbeits- und Rufbereitschaft Besonders geschützte Dienstnehmer
  • Kreis der besonders geschützten Dienstnehmer: Behinderte, Präsenz/Zivildiener, werdende Mütter und Mütter bzw. Väter in Karenz,
  • Betriebsräte
  • Besondere Probleme bei der Auflösung dieser Dienstverhältnisse
  • Kündigungs- und Entlassungsschutz
  • Was muss gemeldet werden?
  • Welche Karenzarten gibt es?
  • Kinderbetreuungsgeld
  • Wie sehen die Regelungen der Elternteilzeit neu aus?

2. Falllösungsabend zu den bisher vorgetragenen Themenbereichen

Datenschutzrecht
  • DSG 2000 samt Novelle 2010
  • Umgang mit personenbezogenen Daten
  • Zustimmungspflicht des DN-
  • Kontrollmaßnahmen

Lohnpfändung:
  • Rechtsgrundlage,
  • Begründung des Pfandrechts,
  • Aufgaben des Arbeitgebers,
  • Drittschuldnererklärung (§301 Abs.1EO), Rang der Pfandrechte (§300 Abs.1EO),
  • Beschränkt pfändbare Forderungen,
  • Ermittlung der Berechnungsgrundlage,
  • unpfändbarer Freibetrag,
  • Sonderzahlungen,
  • Austrittsbezüge,
  • Ersatzleistung
  • Urlaub,
  • Unterhaltsexekution,
  • Vereinfachtes Bewilligungsverfahren,
  • Kosten des Drittschuldners für die Berechnung,
  • Drittschuldnerklage,
  • Vertragliche Verpfändung,
  • Hinterlegung bei Gericht,
  • Entscheidungspflicht des Exekutionsgerichts,
  • Tabelle der unpfändbaren Freibeträge.

Mitnahme:
Taschenrechner 


Steuern 
Absetzbarkeit von Steuern, Außergewöhnliche Belastungen :
Was ist steuerpflichtig, was nicht ? ABC der Werbungskosten/Betriebsausgaben
  • Pendlerpauschale
  • KFZ im Steuerrecht
  • Fortbildungskosten
  • Computer
  • Krankheitskosten
  • Reisekosten etc Sonderausgaben
  • Versicherungsprämien
  • Wohnraumschaffung
  • Kirchenbeiträge und Spenden etc Außergewöhnliche Belastungen
  • Krankheitskosten
  • Begräbniskosten
  • Unterhaltsleistungen
  • Behinderung von Kindern etc. Zukunftsvorsorge und Bausparen
  • ie wird die Einkommensteuer berechnet?
  • Was versteht man unter Sachbezügen?

2) Formales Recht :
Was kann man gegen einen Steuerbescheid machen? Das Rechtsmittelverfahren
  • Berufung, Berufungsfrist etc
  • Inhalt der Berufung
  • Was bedeutet Verjährung?
  • Wenn der Prüfer kommt: Die Wiederaufnahme des Verfahrens
  • Wann muss ein Arbeitnehmer eine Steuererklärung abgegeben? Was ist eine Negativsteuer?
3) Besondere Dienstrechtliche Fragen:
  • Diensterfindungen und Verbesserungsvorschläge: Welche Rechte/ Vorteile hat ein Arbeitnehmer?
  • Abfertigung neu/alt und Sonderfragen

Prüfung:
Der Lehrgang endet mit einer schriftlichen und mündlichen Abschlussprüfung, zu der zugelassen wird, wer mindestens 75% Anwesenheit vorweist.
Bei bestandener Prüfung wird ein Diplom verliehen.
Die Prüfungsgebühr beträgt Euro 150,--

Methode:
Vortrag, Diskussion, Gruppenarbeit
Vermittelt wird nicht nur arbeitsrechtliches Basiswissen, die Teilnehmer erwerben die Fähigkeit, auf die im Betriebsalltag auftretenden arbeitsrechtlichen Herausforderungen rechtlich und zwischenmenschlich richtig zu reagieren.

Sie lernen die arbeitsrechtlichen Möglichkeiten optimal auszunützen und werden auf häufige arbeitsrechtliche Fallen und Fehler sensibilisiert.
Unternehmer, Lohnverrechner, Rechtsanwälte, Steuerberatungskanzleien, Juristen, Führungskräftenachwuchs im Personalbereich, Geschäftsführer mit Personalentscheidungsbefugnis
Michaela Sattlegger, MSc
Lehrgangsteilnehmerin

Über den Lehrgang!
Mag. Christof Trattler
Lehrgangsleiter

Über mich!