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50 Jahre WIFI-Werkmeisterschule


113 Lehrgänge mit 2444 Teilnehmern, die ihr Werkmeisterdiplom erhielten: Das ist die erfolgreiche Bilanz, die die WIFI-Werkmeisterschule zu ihrem 50-jährigen Bestehen ziehen kann.

Im Herbst 1964, vor nunmehr 50 Jahren, begann das Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer Kärnten mit der Ausbildung von Werkmeistern. Die erste Ausbildung wurde für die Fachrichtung Maschinenbau geführt. 36 Teilnehmer absolvierten diesen Lehrgang. Bereits ein Jahr darauf schlossen 21 Teilnehmer den ersten Lehrgang der Fachrichtung Elektrotechnik ab.

Trotz zahlreicher neuer Fachrichtungen, die im Laufe er Zeit das Ausbildungsangebot erweitert haben, bilden die Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik bis heute den Schwerpunkt der Ausbildung.

Den Werkmeistern im WIFI stehen modernst eingerichtete Werkstätten und Labors zur Verfügung. Hier werden die neuesten Technologien wie CNC, 3D-Drucken, Steuerungs- und Regelungstechnik (SPS), Umwelttechnik oder andere unterrichtet.
  
Die Werkmeisterausbildung bildet nicht den Abschluss der Ausbildung zur mittleren Führungskraft, sondern erst den Einstieg. Daher werden auch Betriebswirtschaft- und Managementseminare als Abrundung der Ausbildung von den Absolventen besucht.

Die Internationalisierung der Märkte erfordert zudem verstärkte Fremdsprachenkenntnisse. Englisch als Fremdsprache ist daher in allen vier Semestern verpflichtend. Einige Teilnehmer absolvierten bereits ihre Abschlussprüfung in Englisch.

Anerkannte Ausbildung

Das fachlich anerkannte Niveau der Werkmeisterschulabsolventen hat auch zur Anerkennung im gewerblichen Bereich geführt, die damit dem Nachweis der fachlichen Befähigung für bestimmte Handwerke entsprechen. Die Fachbereichsprüfung zur Berufsreifeprüfung ist für WMS-Absolventen bereits abgedeckt und damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer vollwertigen Matura geschafft. Und nicht zuletzt ist die WIFI-Werkmeisterprüfung auch als Diplomprüfung europaweit anerkannt.

Gemeinsame Projekte

Selbstverständlich hat der Strukturwandel jedoch gravierende Einschnitte in die täglichen Anforderungen der Absolventen gebracht. So ist heute eines der wesentlichen Kriterien, dass die Absolventen auch in der Lage sind, sich in Teams zu organisieren, Projekte gemeinsam zu bearbeiten und Problemlösungen zu finden. Daher wird in der Ausbildung und bei der Abschlussprüfung auch die Ausarbeitung von Projekten gefordert, die die Problemlösungskompetenzen fördern und das „Meisterstück“ der WMS-Ausbildung darstellen.

Die Entwicklung der WIFI-Werkmeisterschule

1964: Erste Ausbildung an der Werkmeisterschule für die Fachrichtung Maschinenbau. 36 Teilnehmer absolvierten den Lehrgang.
1965: Erster Lehrgang in der Fachrichtung Elektrotechnik mit 21 Teilnehmern.
1977: Die Werkmeisterschule erhält das Öffentlichkeitsrecht, weil die Lehrinhalte durch Bundesgesetze geregelt werden. Trotz dieser Regelung ist der Freiraum gegeben, die Lehrpläne entsprechend den aktuellen Anforderungen der Wirtschaft auszulegen.
1982: Start für die Fachrichtung Industrielle Elektronik.
1983: Neue Fachrichtung: Schuhindustrie.
1984: Start für Kfz-Technik.
1988: Beginn für die Fachrichtung Sanitär- und Heizungstechnik.
1989: Erweiterung um die Fachrichtung Maschinen-, Werkzeug- und Vorrichtungsbau.
1993: Englisch als Fremdsprache wird in allen vier Semes­tern der Ausbildung verpflichtend eingeführt.
2000: Als Teil des Projekts „Silicon WIFI“ wird eine Werkmeis­terschule für Halbleitertechnologie errichtet. Diese Werkmeisterschule wird derzeit mit Teilnehmern von den Betrieben Infineon in Villach und Austria Mikrosysteme (AMS) in Unterpremstätten geführt.
2001: Im Herbst wird der erste Turnus „Kunststofftechnologie“ in Völkermarkt durchgeführt.

Personelles

Zu den Pionieren der Werkmeisterausbildung gehört Ing. Anton Sager, der gemeinsam mit Ing. Holger Krejci zu den Begründern der Werkmeisterausbildung im Wirtschaftsförderungsinstitut zählt, die dann für acht Jahre von Ing. Franz Gigacher geleitet wurde.

Von 1995 bis 2011 war die pädagogische Leitung Ing. Adolf Haschey anvertraut. Seit 2011 hat diese Leitung DI Peter Grengl über. Die organisatorische Betreuung ab dem Schuljahr 2003/2004 erfolgt durch DI Martin Maier.

Am 3. Juli 2014 fand am WIFI Kärnten die feierliche Diplomübergabe für folgende Werkmeisterschulen statt:

WIFI Werkmeisterschule Maschinenbau

WIFI Werkmeisterschule Elektrotechnik

WIFI Werkmeisterschule Installations- und Gebäudetechnik


Fragen? Hilfe benötigt?

WIFI Kundencenter
Telefon: 05 9434

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